Immer mehr Menschen entscheiden sich beim Neubau ihres Hauses für die Holzbauweise. Allein im vergangenen Jahr stieg der bundesweite Anteil auf das Rekordniveau von 24,1 Prozent – fast jedes vierte neue Wohngebäude in Deutschland entsteht heute mit dem natürlichen Baustoff. Das ist ein wichtiges Ergebnis des neuen Lageberichts Holzbau. Er wird jährlich vom Berufsverband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes erstellt.
In Niedersachsen gibt es noch richtigen Aufholbedarf: Hier liegt der Holzbau-Anteil bei Neubauten aktuell noch bei 12,7 Prozent – darunter natürlich auch einige Burdiek-Häuser: individuell geplant, in Holzbauweise gebaut und mit moderner Technik ausgestattet.
Dass der Holzbau so stark wächst, hat handfeste Gründe. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und überzeugt durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im energieeffizienten Bauen. Wand- und Deckenelemente werden bei uns in Damme millimetergenau vorgefertigt. Das spart Zeit auf der Baustelle und sorgt für zuverlässige Abläufe – auch bei schlechtem Wetter. Holz besitzt zudem eine vergleichsweise geringe Wärmeleitfähigkeit. In Kombination mit entsprechender Dämmung und moderner Technik wie Wärmepumpe, Photovoltaik und Lüftung mit Wärmerückgewinnung können so besonders energieeffiziente Häuser entstehen. Auch die Anforderungen eines Effizienzhauses 40 lassen sich mit einer entsprechend geplanten Holzbauweise erfüllen.
Doch Holzbau ist längst nicht nur beim klassischen Eigenheim gefragt. Auch im gewerblichen Bereich kommt der Baustoff zum Einsatz. Der aktuelle Lagebericht von Holzbau Deutschland zeigt: Der Anteil bei Nichtwohngebäuden wie Bürohäusern, Kindergärten, Werkhallen oder Schulen hat bundesweit ebenfalls ein neues Rekordniveau von 25,4 Prozent erreicht. Auch hier bietet die Holzbauweise verschiedene Möglichkeiten: kurze Bauzeiten durch Vorfertigung, flexible Grundrisse und eine besondere Raumatmosphäre. Wir von der Zimmerei Burdiek erleben in der Praxis jeden Tag, wie vielseitig Holzbau funktioniert – vom kompakten Einfamilienhaus bis zur mehrgeschossigen Gewerbeimmobilie.
Der Lagebericht Holzbau beschreibt auch die zunehmende Digitalisierung. Auch bei uns laufen von der Planung bis zur Baustelle viele Prozesse digital. Das bedeutet: präzise Ausführung, weniger Schnittstellen und klar strukturierte Abläufe. Das Burdiek-Team arbeitet mit moderner CAD-Software, CNC-gesteuerter Fertigungstechnik und digitaler Baustellenkoordination. Diese Arbeitsweise unterstützt eine präzise Ausführung und strukturierte Abläufe von der Planung bis zur Baustelle.
Auch das Handwerk selbst erlebt einen Wandel. Erfreulicherweise entscheiden sich immer mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Holzbau. Insgesamt sind 8.610 Auszubildende bei Zimmereien und Holzbaubetrieben unter Vertrag – mehr als in jedem anderen Baubereich. Besonders erfreulich: Der Frauenanteil ist auf 6,1 Prozent gestiegen. Für uns ist das ein klares Signal: „Das Zimmererhandwerk ist attraktiv – für Kunden genauso wie für Nachwuchskräfte.“